Leise Infrarotheizungen in der Übersicht

Sie sind sehr leise. Das ist nur einer der Vorteile von Infrarotheizungen (kurz: IR) gegenüber konventionellen Heizkörpern. Doch viele Hausbewohner kennen die neue Technologie noch nicht und sind skeptisch, diese zu kaufen. In diesem Artikel stellen wir Ihnen einige Modelle vor und erläutern die Vorteile einer leisen Infrarotheizung, die intelligentes Heizen möglich macht.

Leise Infrarotheizung: Gute stille und wärmende Infrarotheizungen

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Heidenfeld Infrarotheizung: Wer etwas Farbe in seine vier Wände bringen will, dem sei die Heidenfeld Infrarotheizung HF-HP105 mit Fotomotiven empfohlen. Auch sie kommt mit verschiedenen Wattleistungen bis zu 1000 Watt. Der Hersteller Miweba bietet sogar zehn Jahre Garantie. Die Infrarotheizung kostet rund 120 Euro. In HD lassen sich Fotomotive einstellen. Damit wird IR quasi zu einem Gemälde für Ihre vier Wände.

Kesser: Ein günstigeres Modell ist die Kesser Infrarotheizung. Sie bietet allerdings mit 50 W auch etwas weniger Leistung als teurere Ausgaben. Der Anbieter wirbt damit, dass dieses Modell besonders flach und leicht ist. Die Heizung lässt sich mit einer App steuern.

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IH Engineering: Dieses Modell hat eine Leistung von 1000 Watt und kostet rund 170 Euro. Durch seine weiße Farbe des schlichten Panels passt es sich ausgezeichnet an Ihre Wand an. Der Hersteller, IH Engingeering BV, bietet 5 Jahre Herstellergarantie.

Was sind Infrarotheizungen?

Infrarotheizungen sind Elektroheizungen. Sie nutzen die Infrarottechnik, um effizient zu heizen. Infrarotstrahlung besteht aus langwelligen elektromagnetischen Strahlen, die für den Menschen nicht sichtbar, aber als Wärme auf der Haut spürbar sind.

Es handelt sich dabei um absolut ungefährliche Strahlen, die der natürlichen Sonnenstrahlung entsprechen. Infrarotheizungen heizen nicht den ganzen Raum, sondern nur einen bestimmten Bereich. Das hat den Vorteil, dass man die Wärme sofort spürt, anders als bei einer Heizung, wo man warten muss. Bei dieser Form des Heizens kommen sogenannte Infrarotstrahlen zum Einsatz.

Dies sind elektromagnetische Wellen, die oberhalb des menschlich sichtbaren Bereiches liegen. Sie liegen dabei in einem schmalen Wellenlängenband von 3 bis 50 μm. Und auch die Technik ist einfach: Hinter der Abdeckung sitzt der Heizleiter (ein stromdurchflossener Draht), der diese erwärmt. Hinter dem Heizleiter der Elektroheizung befindet sich eine thermisch isolierende Schicht, die dafür sorgt, dass die Wärme ausschließlich nach vorne abgegeben wird.

Die Vorteile einer leisen Infrarotheizung

In Zeiten steigender Energiepreise sind kostengünstige Heizungen besonders gefragt. Und dazu gehören Infrarotheizungen, die bis zu 85 % der zugeführten Energie in Wärme umwandeln. Zudem sind Infrarotheizungen besonders gesundheitsverträglich, weil sie zwar im Wesentlichen wärmen wie die Sonne, aber keine schädliche UV-Strahlung beinhalten und keinen Elektrosmog produzieren.

Zudem verändern Sie nicht den Sauerstoffgehalt in der Luft, trocknen die Raumluft nicht aus und beugen Schimmel vor. Infrarotheizungen erwärmen die Wände und nicht die Luft. Genau den gegenteiligen Effekt haben konventionelle Heizkörper: Sie erwärmen die Luft und nicht die Wände und Kondenswasser ist das Resultat. Und weil sie keinen Lüfter oder Motor benutzen, sind Infrarotheizungen auch noch besonders leise.

Und sie sehen gut aus. Sie bestehen aus Paneln, die man zum Beispiel wie ein Bild an der Wand befestigen kann. Zudem sind Infrarotheizungen flexibel, Modelle lassen sich fix an der Wand verschrauben, aber auch aufstellen und einfach einstecken. Letzteres hat den Vorteil, dass man das Panel dort platzieren kann, wo man möchte, zum Beispiel am Schreibtisch oder beim Sofa. Und in Zeiten steigender Energiepreise sind auch die Heizkosten interessant. Auch unter diesem Aspekt werden Infrarotheizungen immer attraktiver.

Leise Infrarotheizungen im Test

Preis, Leistung und Garantie sind wesentliche Faktoren für die Kaufentscheidung. Im Netz werden zudem diverse Modelle miteinander verglichen. Grundsätzlich kostet eine Infrarotheizung rund 176 Euro pro Jahr, wenn man den den durchschnittlichen EU-Strompreis von 20,50 Cent pro KW/h zugrunde legt (Verbrauch: 864 Kilowattstunden/Jahr).

In diesem Test wurden zwei etwas teurere Modelle verglichen. Eines davon ist die TROTEC Infrarot Heizplatte TIH 1100 S Infrarotheizung für rund 140 Euro. Sie ist mit 1.100 Watt sehr leistungsstark. Das Gerät lässt sich sowohl aufstellen als auch an der Wand befestigen. Über 50 Prozent (61 %) der Käufer von Amazon gaben dem Modell 5 Sterne.

Etwas teuer ist das Modell Infrarotheizung Granit 400 Standversion aus wunderschönem Naturstein für 270 Euro. Der Hersteller Magma bietet 10 Jahre Garantie. Das Modell hat einen hochwertigen Thermostatregler und eine serienmäßig integrierte Rückstrahlwanne für die Reduktion und Ableitung von Elektrosmog.

Zwar liegen Infrarotheizungen im Trend und werden immer beliebter, aber sie sind schon am Markt etabliert und der Kunde hat die volle Auswahl von Wattstärken, Materialien und Preisen. Modelle mit etwas weniger Wattleistung gehen bei rund 50 Euro los und gehen bis zu über 1.000 Euro.

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Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Bei der Wahl der richtigen Infrarotheizung spielen diverse Kriterien eine Rolle. Überlegen Sie sich, wo diese angebracht werden soll. Ist das Modell zu schwer, sollte von der Wandmonate abgesehen werden. Wichtig für die Effizienz und den Wärmegrad ist aber nicht die Größe, sondern die Leistung von IR.

Doch nicht nur das Modell entscheidet über die Effizienz, sondern auch die Räume, in denen es platziert ist. Je größer ein Raum ist, desto mehr Watt sind erforderlich. Als Faustregel kann gelten: 600 Watt sind notwendig, um einen zehn Quadratmeter großen Raum zu heizen.

Am effizientesten heizen die Geräte, wenn sie an der Wand befestigt sind, weil sich die Wärme dann gleichmäßig verteilt. Für das Badezimmer sind Geräte notwendig, die wasserdicht sind. Und letztlich muss man sich auch für ein bestimmtes Material entscheiden, denn Infrarotheizungen gibt es aus Metall (z. B. Stahl), Keramik und Naturstein.

Fazit

Leise, platzsparend und edel – immer mehr Haushalte schaffen sich leise Infrarotheizungen an. Sie eignen sich als Ersatz für die Öl- und Gasheizung, aber auch als zusätzliches Heizelement. IR sind flexibel aufstellbar oder lassen sich an den Wänden befestigen.

Sie werden zudem vor allem Allergikern empfohlen, denn sie wirbeln keinen Staub auf und verringern das Risiko für Schimmel und Pilz. Und auch Designfans müssen keine Abstriche machen, denn Infrarotheizungen können schön wie Gemälde sein. Informationen zur Montage einer Infrarotheizung finden sich hier.