Lärmquellen im Alltag

Lärmquellen im Alltag

Im Alltag gibt es zahlreiche Lärmquellen, die sich auf die Gesundheit des Menschen negativ auswirken können. Dies beginnt schon morgens beim Zähneputzen im Badezimmer. Elektrische Zahnbürsten, Waschmaschine, Wäschetrockner oder der Fön stellen oftmals eine Lärmquelle dar. Weiter geht es dann in der Küche. Der Wasserkocher, der Eierkocher, die Kaffeemaschine oder der Geschirrspüler erzeugen ebenfalls unter Umständen laute Geräusche.

Verlässt man dann das Haus kommt der Straßenlärm, Verkehrslärm, Flugzeuglärm, der Lärm im Kaufhaus und der Lärm auf der Arbeit hinzu. Ganz egal wo wir uns aufhalten, stetig wird man von mehr oder weniger störenden Lärmquellen umgeben. Zu viel und ständiger Lärm kann dem menschlichen Körper sehr schaden. Dies kann sich zum Beispiel negativ auf den Kreislauf, das Herz und die Psyche des Menschen auswirken. Vor allem nachts ist es sehr wichtig eine leise Geräuschkulisse zu haben, um eventuellen gesundheitlichen Schädigungen entgegenzuwirken.

Wie wird Lärm gemessen?

Heut zu Tage wird fast alles mit dem Smartphone betrieben. Für die Mini-Computer gibt es heutzutage Apps, welche angeben, den Lärm genau zu berechnen. Doch das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung sagt, wer exakte Werte des Lärms bestimmen muss, der sollte in dem Fall Fachleute hinzuziehen.

Ab einer Zahl von 85 dB, welche mehr als 8 Stunden anhält, ist Lärm Gehörschädigend. Lärm Apps sind zu ungenau um diesen Pegel zu bestimmen. Aufgrund dessen ist es essenziell die Hilfe eines Spezialisten in Betracht zu ziehen. Die Handy App ist nur für eine erste, grobe Schätzung nutzbar doch bei exakter Messung sind andere Messgeräte notwendig.

Die Maßeinheit der Geräusche, welche das menschliche Ohr wahrnimmt, nennt man dB(A), damit ist der Schall(druck)pegel gemeint. Die Hörschwelle eines Menschen liegt bei null Dezibel. Ab da, werden Geräusche wahrgenommen.

Lärmquellen im Alltag

Beispiele für den Schallpegel gängiger Geräusche:

40-65 dB(A) – normale Gespräche

65-80 dB(A) – lautes Gespräch oder vorbeifahrendes Auto

80-100 dB(A) – Motorsäge

Ab 110 dB(A) – Kreissäge

Ab 120 dB(A) – Düsenflugzeug

Ab einem Wert von 120 dB, empfindet das menschliche Ohr diesen als Schmerz. Ab dann können irreparable Schäden des Gehörs auftreten. Deswegen sollte immer darauf geachtet werden, einen angemessenen Gehörschutz in Form von Ohrstöpseln o.Ä. zu tragen.